Besuch der Außenstelle der Calenberger Schule in Laatzen

5. April 2022

Gemeinsam lassen sich Lösungen finden!

Eine Delegation der CDU-Fraktion hat die Außenstelle der Calenberger Schule in Laatzen besucht. Anlass des Besuchs von Bernward Schlossarek, Denise Nowosielski, Gundhild Fiedler-Dreyer und Stefanie Behrends war das Thema Brandschutz und die Nutzungsmöglichkeit der vorhandenen Klassenräume. Beim Rundgang durch das Gebäude mit Schulleiterin Marita Kappeler, Konrektorin Inken Steinfelder und Jörg Walkowiak vom Fachbereich Schulen der Region Hannover wurden die verschiedenen Gegebenheiten vor Ort erläutert. Die Region Hannover als Schulträgerin der Förderschule Schwerpunkt Sprache mietet die Räume von der Stadt Laatzen. Ende letzten Jahres wurden die Region Hannover, die Schulleitung, Schülerinnen und Schüler, die Elternschaft sowie die Politik davon überrascht, dass die Stadt Laatzen die Auffassung vertritt, dass das Schulgebäude aus Brandschutzgründen nicht mehr genutzt werden könne. Mittlerweile wurde eine Lösung gefunden, die, bis zum ohnehin geplanten Umzug der Außenstelle an den Hauptstandort in Pattensen, den Schulbetrieb sichert. Für einen sicheren Unterricht hat die Region Hannover eine Firma mit der Durchführung einer Brandwache beauftragt. Außerdem findet in den oberen Räumen kein Unterricht mehr statt. Bernward Schlossarek, Fraktionsvorsitzender und Sprecher im Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport betont: „Es ist wichtig, dass diese notwendige Übergangslösung gefunden wurde. Dennoch ist die CDU-Fraktion über das Vorgehen der Stadt Laatzen überrascht. Weiter sind wir davon überzeugt, dass die Stadt Laatzen die jetzt anfallenden Mehrkosten trage muss.“ Die Laatzener Abgeordnete Gundhild Fiedler-Dreyer unterstützt Schlossarek und ergänzt: „Für die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern ist eine verlässliche und sichere Planung unerlässlich. Die sichere Beschulung muss zu jeder Zeit gewährleistet sein.“ Für die Pattensener Abgeordnete Stefanie Behrends ist es langfristig die beste Lösung, alle Klassen an einem Standort zu vereinen und vor Ort mögliche Synergieeffekte zu forcieren. Denise Nowosielski ist ebenfalls Mitglied im Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport und nimmt als Lehrerin das Kollegium in den Blick: „Auch für die Lehrerinnen und Lehrer ist die aktuelle Situation nicht zufriedenstellend, da der Musik- und Computerraum nicht genutzt werden kann. Dennoch ist die Perspektive durch den Umzug gegeben. Deswegen ist es jetzt wichtig, dass alle Beteiligten ihr Möglichstes tun, um eine rasche Umsetzung zu gewährleisten.“